Kunst im Garten – die Idee dahinter
Gartenkunst hat eine lange Tradition. In Renaissance- und Barockgärten markierten Statuen Wegekreuzungen, Sichtachsen und Brunnenplätze – Kunst als bewusster Punkt in einer ansonsten wachsenden, sich ständig verändernden Anlage. Diese Idee greifen die Objekte aus dieser Kategorie auf. Eine Bronzefigur zwischen Stauden, ein Gartenstecker im Pfingstrosenbeet, eine Steinskulptur am Rand einer Rasenfläche: Erst solche Setzungen geben einem Garten einen Bildaufbau, der über die reine Pflanzenpflege hinausreicht. Das Bild verschiebt sich mit dem Jahr. Im Frühjahr stehen die Werke noch klar zwischen kahlen Beeten, im Hochsommer verschwinden sie halb in der Blütenfülle, im Winter werden sie mit Reif und Schnee zu eigenständigen Motiven.