Artikel: Spieleabend mit der Familie: Vorbereitung, Spielauswahl und Snacks

Spieleabend mit der Familie: Vorbereitung, Spielauswahl und Snacks
Der Esstisch ist freigeräumt, auf einem Teller liegen Snacks, die Spieleschachteln stehen bereit. Beim Spielen sitzen Kinder, Eltern und Großeltern zusammen und beschäftigen sich miteinander. Es wird geraten und gelacht, gelegentlich auch über eine Regel gestritten. Ein Spieleabend muss weder aufwendig vorbereitet sein noch bis spät in die Nacht dauern. Es kommt auf eine passende Spielauswahl und ein paar einfache Absprachen an.
Warum ein Spieleabend für Familien sinnvoll ist
Im Alltag macht oft jeder etwas anderes. Einer sieht fern, der andere liest auf dem Sofa, die Kinder sitzen am Handy oder an der Spielekonsole. Ein Gesellschaftsspiel holt alle an einen Tisch. Man muss nicht überlegen, worüber man reden soll: Gespräche ergeben sich aus einer Quizfrage oder einem missglückten Würfelwurf. Kinder lernen dabei, Regeln zu verstehen, abzuwarten und mit einer Niederlage umzugehen. Erwachsene merken, wie viel Spaß ein vertrautes Brettspiel auch nach Jahren noch macht. Wer am Ende gewinnt, ist zweitrangig. Es zählt die gemeinsame Zeit.
Den Abend vorbereiten
Zwei oder drei Spiele genügen: ein leichtes zum Ankommen, ein längeres als Hauptspiel und eine kurze Alternative, falls die Stimmung kippt. Die Anleitung sollte jemand vorab lesen. Zehn Minuten Suche nach der Bedeutung einer Karte bremsen jedes Spiel aus. Ein freier Tisch und gutes Licht sind wichtiger als Dekoration. Getränke gehören nicht auf den Tisch, sonst ist das Spiel schnell vorbei.
Spiele nach Alter und Interessen auswählen
Bei der Auswahl kommt es darauf an, wie viele Personen mitspielen und wie alt die Mitspieler sind. Spielen kleine Kinder mit, sind übersichtliche Regeln und kurze Runden die bessere Wahl. Was Erwachsene in einer Minute begreifen, ist für ein Kind allerdings nicht unbedingt leicht. Jugendliche wiederum verlieren die Geduld, wenn alles vom Zufall abhängt. In gemischten Gruppen helfen Teams: Ein Kind spielt mit einem Erwachsenen zusammen und darf trotzdem selbst entscheiden. Manche Familien spielen gern ihr Wissen gegeneinander aus, andere mögen Gedächtnis- oder Taktikspiele. Damit nicht immer derselbe bestimmt, darf jeder einmal ein Spiel vorschlagen.
Für einen Abend mit regionalem Bezug gibt es in unserem Schwarzwald-Sortiment das Schwarzwald Brettspiel, das Memo-Denkspiel „Vergiss2Nicht im Schwarzwald“, das Schwarzwald-Quiz und das Schwarzwaldspiel „Wer kennt den Schwarzwald?“. Bei Quizfragen kommen oft Erinnerungen hoch, etwa an einen Urlaub oder einen Ausflug.
Essen und Getränke für Spielpausen
Ein Spieleabend braucht kein Menü. Praktisch ist alles, was man ohne Besteck essen kann: Gemüsesticks mit Dip, Käsewürfel, kleine belegte Brote oder herzhafte Muffins. Wer etwas Warmes anbieten möchte, serviert vor dem ersten Spiel eine Suppe oder einen Auflauf. Danach sollte der Tisch freibleiben. Fettige Chips und Schokolade machen Karten und kleine Spielteile schnell schmutzig. Servietten und eine Ablage für benutzte Teller helfen.
So ein Spieleabend mit der Familie macht Groß und Klein oft viel Spaß, wenn die Spiele gut ausgewählt werden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es besser ist Klassiker zu wählen statt dem neusten Brettspiel bei dem jemand stundenlang die Anleitung lesen muss.
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(Text: K. K. - Online-Redakteurin / Foto: Chiara Natale von Studio Italy)



